Sie kommen aus der IT-Branche und anderen kreativen Berufen. Einer war Profisportler und entwickelt nun Sicherheitskonzepte für Firmen, ein anderer, ein erfolgreicher Künstler in seinem Land, ist jetzt als Grafikdesigner gut im Geschäft – und alle, das haben sie gemeinsam, sind israelische Staatsbürger. Mitte 2024 waren es noch 23, keine zwei Jahre später sind es bereits 45 jüdische Israelis, die sich vor allem in der Stadt Dachau und in Karlsfeld, der zweitgrößten Gemeinde im Landkreis, aber auch in anderen Kommunen niedergelassen haben. Tendenz: steigend.
Warum Israelis nach Dachau ziehen
Den Antisemitismusbeauftragten Michael Holland erreichen immer wieder Anfragen aus Israel. Ihn überrascht das keineswegs.









