Auch Angstgegner Schweden kann die Schweiz nicht stoppen: Das Heimteam gewinnt 3:1 und steht im Halbfinal der Eishockey-WMMit der ersten gefährlichen Aktion gehen die Schweden in Führung. Doch die Schweizer korrigieren den Fehlstart eindrücklich. Im Halbfinal wartet nun Norwegen.28.05.2026, 23.08 Uhr2 LeseminutenDie Schweizer Spieler feiern das 3:1 von Calvin Thürkauf gegen Schweden.Anders Wiklund / TT / Imago(sda) Die Schweiz steht bei der Eishockey-WM in Zürich erneut im Halbfinal und trifft dort am Samstag auf Norwegen. Nach der perfekten Vorrunde bezwingt das Team um Captain Roman Josi auch den Angstgegner Schweden 3:1.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Was gibt es besseres, um die bösen Dämonen auszutreiben, als einen 20-fachen Grand-Slam-Champion. Roger Federer verkündet am Donnerstagabend in der Garderobe des Eistempels von Zürich-Altstetten die «Starting Six» und läutet anschliessend die traditionelle Glocke zum Start des Spiels gegen Schweden.Da kann selbst gegen den Angstgegner Schweden nichts mehr schief gehen. Genau genommen geht zwar im Startdrittel einiges schief, doch dieses gefestigte Schweizer Team kann auch auf Rückschläge wie das 0:1 in der 9. Minute reagieren. Im Mitteldrittel ist es ein Doppelschlag von Denis Malgin (33.) und Calvin Thürkauf (37.) vom 1:1 zum 3:1, der die Mannschaft von Chefcoach Jan Cadieux auf Kurs bringt.Fehlstart eindrücklich korrigiertSie korrigieren damit den Fehlstart endgültig. Das 0:1 durch Linus Karlsson von den Vancouver Canucks, der Goalie Leonardo Genoni mit der ersten gefährlichen Aktion zwischen den Schonern erwischt, ist der erste Rückstand der Schweizer an dieser Heim-WM überhaupt.Und es hätte noch schlimmer kommen können. Dean Kukan leistet sich einen Crosscheck, das Spiel ist für den ZSC-Verteidiger bereits nach weniger als sieben Minuten beendet. In der folgenden Fünfminuten-Strafe fällt das vermeintliche 0:2, es wird wegen einer klaren Kickbewegung jedoch wieder gestrichen. Überhaupt agieren die Schweizer in Unterzahl sehr überzeugend. In der 14. Minute ist der Schaden nach einem Handgelenk-Schuss von der blauen Linie und dem 1:1 des einmal mehr überragenden Roman Josi wieder korrigiert.Insgesamt sind Josi und Co. den jungen Schweden mit gleich vier aktuellen U-20-Weltmeistern auf dem Eis klar überlegen. Erst im Mitteldrittel zeigt sich die starke Leistung aber auch auf der Resultattafel. Malgin entwischt mit einem seiner bekannten Rushes und schliesst eiskalt ab, danach wird Thürkauf im ersten Powerplay von Nico Hischier mustergültig bedient. Etwas Glück haben die Schweizer, als Timo Meier für einen weiteren Crosscheck mit einer kleinen Strafe glimpflich davonkommt.Nun gegen das Überraschungsteam NorwegenIm Schlussdrittel schaukeln die Schweizer den Sieg abgeklärt und stilsicher über die Zeit, im Tor ist Genoni der gewohnt sichere Rückhalt. Damit ist man im Halbfinal am Samstag gegen Norwegen klarer Favorit. Die Skandinavier, nur die Nummer 12 der Weltrangliste, stehen erstmals in ihrer Geschichte in einem WM-Halbfinal.Die Norweger überraschten bereits in der Vorrunde in Freiburg mit Siegen gegen Schweden und Tschechien und einem Punkt gegen Kanada. Im Viertelfinal besiegten sie Lettland 2:0. Der andere Halbfinal zwischen dem Rekord-Weltmeister Kanada und Finnland dürfte aber ausgeglichener sein.Mehr folgt.Passend zum Artikel