Davide Piganzoli beim Giro d'Italia: Erlaubnis zur Attacke

Der Italiener Davide Piganzoli fällt bei der Italien-Rundfahrt als Edelhelfer von Jonas Vingegaard auf. Für seine Dienste soll er nun belohnt werden.

Großer Entwicklungssprung: Davide Piganzoli, 23, überrascht nach mühseligen Lehrjahren beim Giro

Sirotti/imago

Der Chef war verblüfft. An dem Tag, als Jonas Vingegaard sich auf der Skistation Pila im Aostatal das rosa Trikot eroberte, musste er gar nicht voll arbeiten. „Davide hat vorher schon so viel Tempo gemacht, dass zu den meisten meiner Konkurrenten schon eine Lücke klaffte. Ich musste dann gar nicht mehr richtig attackieren“, beschrieb Vingegaard selbst die entscheidenden Momente dieser 14. Etappe des Giro d’Italia. Mit leicht erhöhter Krafteinwirkung auf die Pedale setzte sich der Däne dann auch vom Österreicher Felix Gall ab. Die Monsterarbeit zuvor hatte aber Davide Piganzoli geleistet.