Menschenrechte in Iran: Mehr als 6.000 Festnahmen seit Kriegsbeginn

Amnesty International beklagt harte Repressionen im Schatten des Irankriegs. Drei Monate war das Land fast vollständig vom Internet abgeschnitten.

Eine Spezialeinheit der Polizei steht auf dem Platz der Islamischen Revolution in Teheran Wache

Vahid Salemi/ap/dpa

dpa/afp | In Iran sind seit Kriegsbeginn vor drei Monaten Menschenrechtlern zufolge mehr als 6.000 Menschen festgenommen worden. Unter den Inhaftierten seien auch Demonstranten, Medienschaffende, Anwälte, Dissidenten und Angehörige ethnischer Minderheiten, hieß es in einem Bericht von Amnesty International. Im selben Zeitraum seien außerdem 39 „politische“ Todesurteile vollstreckt worden.