Nach 10 Jahren Pause: In Amazonasregion soll wieder nach Öl gebohrt werden

Brasiliens Präsident Lula hat Ölbohrungen im Amazonasbecken angekündigt. Den Beschluss begründet er mit der Notwendigkeit für Wirtschaftswachstum.

Auf dem Ölfeld Urucú, wo die Förderung vor rund vierzig Jahren begonnen hatte, sollen 22 neue Bohrlöchern entstehen

Wang Tiancong Xinhua/eyevine/laif

afp | Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der staatliche Ölkonzern Petrobras haben angekündigt, nach zehn Jahren Unterbrechung die Bohrungen im Amazonasbecken wieder aufzunehmen. „Wir lieben Brasilien, wir lieben Petrobras, wir wollen gut leben, gut arbeiten und gut studieren, und das ist nur mit wirtschaftlichem Wachstum möglich“, erklärte der linksgerichtete Präsident bei einer Zeremonie im nördlichen Bundesstaat Amazonas am Mittwoch.