Schönfeld war viele Jahre Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters und des Berliner Ensembles. Sie spielte am Deutschen Theater, der Schaubühne am Lehniner Platz, bei den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale. Im Lauf ihrer langen Theaterkarriere arbeitete sie mit bekannten Regisseuren wie Thomas Langhoff, Luc Bondy, Andrea Breth und Claus Peymann zusammen.Ihre Film- und Fernsehkarriere begann Schönfeld bei der Defa in der DDR. Bereits 1977 gewann sie den Ernst-Zinna-Preis als beste Schauspielerin. Seit den 1990er Jahren war sie außerdem in zahlreichen Film- und vor allem Fernsehproduktionen von »Soko Wismar« bis »Bettys Diagnose« zu sehen.

Von 2008 bis 2012 verkörperte Schönfeld die Mutter der Kommissarin Saalfeld im Leipziger »Tatort« und war in Serien-Rollen wie in »Das Institut – Oase des Scheiterns«, »Frau Jordan stellt gleich« und »Rentnercops« zu sehen.Außerdem wirkte sie in vielen Filmprojekten mit, darunter in »Die letzten Millionen« (Regie: Udo Witte), »Vorsicht vor Leuten« (Regie: Arne Feldhusen), »Vier gegen die Bank« (Regie: Wolfgang Petersen) und »Mit der Faust in die Welt schlagen« (Regie: Constanze Klaue). Bei dem Film »Und der Zukunft zugewandt« (Regie: Bernd Böhlich) war ihre Familiengeschichte Grundlage für das Drehbuch.