In Hamburg bohrten sich Unbekannte in den Tresorraum einer Bank und plünderten Schließfächer. Die Kunden forderten vollen Schadensersatz – und scheiterten vor Gericht.

27. Mai 2026, 19:56 Uhr

Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production.s3.eu-central-1.amazonaws.com/articles/c8c91109-cb5a-41dd-a041-536d4951255d/full_0e565274aee305d545716e17211577988d5901287c0bdab5d1de74dca9ebe9f73f386d40d4efef08a7d5ec4a23ad41cc.mp3

© Daniel Reinhardt/​picture-alliance/​dpa [M]

In den Wohnungen rundum waren Bohrgeräusche zu hören. Doch niemand dachte sich etwas dabei. Renoviert wird schließlich ständig, und so gingen die Nachbarinnen und Nachbarn davon aus, dass in dem langgezogenen Backsteinkomplex an der Norderstedter Rathausallee mal wieder irgendwas saniert wurde. Auch bei der Haspa im Erdgeschoss hatte man nichts von den Bauarbeiten im Stockwerk darüber bemerkt. Die Räume, in denen früher eine Arztpraxis war, standen leer. Und es wurde an einem Samstag gebohrt – da war die Bank ohnehin geschlossen.