Regisseur Pedro Pinho schickt in „I Only Rest In The Storm“ einen Ingenieur nach Guinea-Bissau. Im Film dominieren Zwischentöne und Mehrdeutigkeit.

Zufällige Bekanntschaft: Gui (Jonathan Guilherme) und Sérgio (Sérgio Coragem) in „I Only Rest in the Storm“

Grandfilm

Es ist eine Fahrt ins Unbekannte. Der Umweltingenieur Sergio (Sérgio Corage) soll für eine NGO in Guinea-Bissau einen Umweltverträglichkeitsbericht zu einem Straßenbauprojekt erstellen. Mit einem in die Jahre gekommenen Mercedes-Benz Kombi ist er unterwegs auf der pfeilgeraden Straße durch Wind und Wüste, als der Motor überhitzt.

Nach langem Warten in der gleißenden Sonne nimmt ihn schließlich ein Lkw zur nächstgelegenen Werkstatt mit. Dort trifft er nur auf die Frau des Mechanikers, die ihm Essen und Tee in ihrem Zelt serviert. Erschöpft schläft er ein. Am nächsten Tag marschiert er im dämmrigen Morgenlicht wie verloren den Dünen entgegen.