Während der frisch gekürte Meister der Regionalliga Nordost, der 1. FC Lokomotive Leipzig, am 28. Mai und am 1. Juni gegen die Würzburger Kickers um den Aufstieg in die 3. Liga kämpft, rückt die Umsetzung der vieldiskutierten Regionalliga-Reform näher, und die Wahrscheinlichkeit für die Einführung von vier Regionalliga-Staffeln steigt. Vor wenigen Tagen hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dazu erstmals einen klaren Ablauf benannt, wie die Entscheidung über die Neuordnung der 4. Liga erfolgen soll.Bisher dürfen nur die Meister der Regionalligen Südwest und West direkt in die 3. Liga aufsteigen. In den Regionalligen Bayern, Nord und Nordost ist das nur alle drei Jahre möglich. Die übrigen Staffelsieger – wie zum Ende dieser Saison Nordost-Staffelsieger Lok Leipzig und der Zweite der Bayern-Staffel, die Würzburger Kickers – müssen in die Relegation, da der Staffelsieger der Bayern-Staffel, der 1. FC Nürnberg II, auf die Teilnahme verzichtet.Zur Debatte standen das Kompass- und das Regionenmodell, wobei der DFB das erstere favorisiert und sich die Initiative „Aufstiegsreform 2025“, die von mittlerweile 78 Vereinen von der fünften bis zur Ersten Bundesliga unterstützt wird, bereits seit mehreren Monaten dafür ausspricht. Um von fünf auf vier Staffeln zu kommen, sollen die künftig 80 statt 90 Regionalliga-Mannschaften pro Saison nach den kürzesten Fahrtstrecken eingeteilt werden. Diese Einteilung soll mithilfe Künstlicher Intelligenz erfolgen.
Regionalliga-Reform: DFB nennt Ablauf der Entscheidung
Die Regionalliga-Reform nimmt konkrete Formen an: Der DFB hat erstmals den Ablauf für die mögliche Einführung von vier Staffeln skizziert. Ab 2028 könnten damit vier Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen.












