Nach dem erneuten Scheitern der geplanten Regionalliga-Reform über eine Vereinsabstimmung wird die Entscheidung darüber weiter verschleppt. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie können künftig alle Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen? Und wie lässt sich gleichzeitig die Förderung junger Talente verbessern?Nach Informationen der Bild-Zeitung verfolgen die Präsidenten der fünf Regionalverbände einen eigenen Plan. Sie möchten die 3. Liga von derzeit 20 auf 22 Mannschaften erweitern. Dadurch könnten alle fünf Meister der Regionalligen direkt aufsteigen, ohne dass einer der fünf Regionalverbände seine Liga aufgeben müsste und die Präsidenten ihre Macht verlieren würden.Aus diesem Grund spielten die Verantwortlichen der Regionalligen West, Bayern, Nord, Nordost und Südwest beim Vereinsreferendum über die Reform auch deshalb relativ gelassen mit. Sie nahmen das Scheitern des Klub-Referendums sogar in Kauf, da sie diese sogenannte „22/5-Lösung“ bereits im Hinterkopf hatten. Laut weiterer Informationen der Bild-Zeitung versuchten Vertreter der Verbände bereits vor der Abstimmung, die Initiative „Aufstiegsreform“ davon zu überzeugen, sich ebenfalls für die 22/5-Lösung einzusetzen. Und dieses Modell wollen die Verbandsvertreter nun beim DFB diskutieren.