Deutsche Urlauber haben im Sommer keine Flugausfälle zu befürchten. Das sagt zumindest die deutsche Luftfahrt- und Tourismus-Industrie. Große Unternehmen aus der Branche haben den Kunden versichert, dass sie wegen fehlenden Kerosins keine Ausfälle fürchten müssten.Man habe an den eigenen Drehkreuzen sowie an weiteren Flughäfen keine Anzeichen dafür, dass die Treibstoffversorgung im Sommer gefährdet sei, erklärte Lufthansa-Vorstandsmitglied Dieter Vranckx in einer Mitteilung. Ausbleibende Treibstoff-Lieferungen durch die Straße von Hormus würden durch Importe aus den USA und Afrika kompensiert. Zudem hätten europäische Raffinerien ihre Kerosin-Produktion auf das maximale Level hochgefahren.Auch der Frankfurter Flughafenchef Stefan Schulte will den Passagieren die Angst vor Kerosin-Engpässen nehmen. »Ich würde jedem Fluggast klar sagen: Mach dir über deine Buchung derzeit keine Sorge«, sagte der Fraport-Vorstandschef dem »Handelsblatt«. Selbst wenn es in einer Region der Welt doch einen Engpass geben sollte, werde man umgebucht oder bekomme sein Geld zurück. »Und die Sorge, dass man irgendwo strandet, ist nach meiner Einschätzung unbegründet. Länder wie Indien oder China gehen sehr professionell durch Anlegen von Reserven mit der Situation um. Ein Flugzeug, das dort landen darf, wird auch wieder zurückfliegen.«
Kerosinmangel: Luftfahrt und Reiseveranstalter sehen keine Gefahr für Sommerflüge
Viele Urlauber befürchten Ausfälle ihrer Flüge wegen der unsicheren Lage an der Straße von Hormus und des dadurch verursachten Kerosinmangels. Luftfahrt- und Tourismusunternehmen geben Entwarnung: Man habe vorgesorgt.












