PfadnavigationHomeRegionalesHamburgForschungErster Einblick in Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther BejaranoStand: 16:53 UhrEsther Bejarano (1924-2021), Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz-BirkenauQuelle: picture alliance/dpa/Axel HeimkenMaterialien aus dem Auschwitz-Komitee, private Korrespondenzen und Ton- sowie Filmmaterial zu Leben und Wirken von Esther Bejarano werden erforscht und teilweise veröffentlicht. Kultursenator Carsten Brosda (SPD): „Wichtiger Bestand der Hamburger Erinnerungskultur“.Die Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte (FZH) bietet einen ersten Einblick in den persönlichen Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano (1924-2021). Seit dem Jahr 2023 befinde sich dieser im Besitz des FZH, jetzt werde er für Forschung, Bildung und öffentliche Erinnerung zugänglich gemacht, teilte die Hamburger Kulturbehörde am Mittwoch mit.Projekt Nachlass-Erschließung„Das Wirken von Esther Bejarano bleibt damit auch für Forschung, Bildung und künftige Generationen erhalten“, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Bejaranos Nachlass umfasse unter anderem amtliche Dokumente, private Korrespondenzen, Ton- und Filmmaterial und Materialien aus dem Auschwitz-Komitee und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Durch seine Erschließung werde „ein wichtiger Bestand der Hamburger Erinnerungskultur dauerhaft gesichert“, sagte Brosda.Am Donnerstag, dem 28. Mai, stellt die FZH das Projekt der Nachlass-Erschließung im Rahmen einer Ringvorlesung der Universität Hamburg ab 18.30 Uhr im Lesesaal der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg vor (Beim Schlump 83). Thematisiert werden unter anderem Fragen der Erinnerungskultur und wie die künftige Nutzung der Dokumente. Die Hamburger Kulturbehörde fördert die Erschließung mit 40.000 Euro. epd/stg
Forschung: Erster Einblick in Nachlass der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano - WELT
Materialien aus dem Auschwitz-Komitee, private Korrespondenzen und Ton- sowie Filmmaterial zu Leben und Wirken von Esther Bejarano werden erforscht und teilweise veröffentlicht. Kultursenator Carsten Brosda (SPD): „Wichtiger Bestand der Hamburger Erinnerungskultur“.







