Nach der erfolgreichen „Artemis 2“-Mission will die Nasa nun den Mond besiedeln. Der Chef der US-Behörde von Trumps Gnaden macht große Ankündigungen.

Urlaubsziel für eher seltsame Gemüter: Rückseite des Mondes

Uncredited/NASA/dpa

dpa/rtr/taz | Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will dauerhaft Menschen auf dem Mond leben lassen und treibt ihre Pläne dafür mit Hochdruck voran. Mit Dutzenden Missionen sollen dafür in den kommenden Jahren Lander, Drohnen und von Menschen steuerbare Rover-Vehikel zum Erdtrabanten gebracht werden, sagte Nasa-Chef Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz. „Amerika kehrt zum Mond zurück – und dieses Mal, um zu bleiben“, tönte der Unternehmer, Pilot und Amateur-Astronaut.

Allein in diesem Jahr soll es dafür noch drei unbemannte Missionen zum Mond geben, an der dritten soll auch die europäische Raumfahrtagentur Esa beteiligt sein. Die Lander sollen von der Raumfahrtfirma Blue Origin des superreichen Amazon-Gründers und Trump-Kumpels Jeff Bezos gebaut werden, die Drohnen vom Unternehmen Firefly Aerospace und die Rover von den Firmen Astrolab und Lunar Outpost. Etwa ab den frühen 2030er Jahren soll die Mondstation – die laut Nasa Hunderte Quadratkilometer groß werden könnte – dann dauerhaft von Menschen bewohnbar sein.