Die Nasa hat nach der „Artemis 2“-Mission ihre Pläne für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond konkretisiert und dafür neue Aufträge in dreistelliger Millionenhöhe vergeben. Nasa-Chef Jared Isaacman hat angekündigt, in den kommenden Jahren Dutzende Missionen mit Landern, Drohnen und von Menschen steuerbaren Rover-Fahrzeugen zum Mond zu schicken. Bereits 2026 sind demnach noch drei unbemannte Flüge vorgesehen, an einem davon soll auch die Esa beteiligt sein.Für die Technik setzt die Behörde auf private Anbieter: Lunar Outpost erhält 220 Millionen Dollar und Astrolab 219 Millionen Dollar für Mondfahrzeuge, Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos bekommt 188 Millionen Dollar und soll die Rover mit einem Mark-1-Frachtlander auf die Oberfläche bringen. Firefly Aerospace wurde ausgewählt, ein Raumfahrzeug für den Transport von Drohnen von der Erdumlaufbahn zum Mond zu bauen. Die Mission „MoonFall“ ist für 2028 geplant.Isaacman hatte die bisherige Strategie der Behörde vor wenigen Monaten umgebaut und das Ziel ausgegeben, eine Mondstation ab den frühen 2030er-Jahren dauerhaft bewohnbar zu machen. Auch der geopolitische Wettbewerb spielt dabei eine Rolle: China will bis 2030 Menschen auf den Mond bringen.
Raumfahrt: Nasa treibt Aufbau einer Mondbasis voran
Lander, Rover, Drohnen: Die Nasa konkretisiert ihre Pläne für den Mond. Für das Ziel, in den 2030er-Jahren eine bemannte Basis zu haben, werden nun erste Millionenaufträge vergeben.












