Rosie O’Donnell, 64, hat öffentlich gemacht, dass sie sich im Januar – mit damals 63 Jahren – einem Facelifting unterzogen hat, das mehr gekostet hat, »als ich je für ein Auto bezahlt habe«. Auf ihrer Substack-Webseite schrieb die US-Schauspielerin darüber, wie sie selbst mit sich gerungen hat, sich unters Messer zu legen: »Früher hatte ich eine sehr klare Meinung zu Facelifts. Nicht nur so nebenbei – sondern aus moralischen Gründen.« Sie habe sich selbst als »Anführerin aller Frauen« ernannt, die das »niemals – wirklich niemals« machen würden. Sie hielt Facelifts für einen »Verrat. Am Feminismus. Am Älterwerden.«Doch dann nahm sie 50 Pfund, umgerechnet 22,7 Kilo, ab und sie sah sich anders. »Es waren keine Falten – es war die Schwerkraft. Ich schaute in den Spiegel und dachte: Das ist kein Altern, das ist ein bewusstes Verfließen.« Sie begann, zu Schönheitseingriffen zu recherchieren. Ihre 13-jährige Tochter riet ihr davon ab und erklärte O’Donnell, dass junge Frauen zu ihr aufschauen würden und sagte ihr sogar: »Ich könnte dich nicht mehr respektieren, wenn du das tun würdest.«Monatelang verschob sie den Gedanken, bis sie realisierte, dass es nicht sein könnte, dass ihr Körper einer Idee gehöre, »selbst einer guten Idee. Selbst dem Feminismus.« Das wolle sie ihrer Tochter vorleben. »Denn das ist immer noch keine Freiheit – das ist nur eine andere Instanz, die dir vorschreibt, was du mit deinem eigenen Gesicht tun darfst.« Also entschied sie sich für den teuren Eingriff.