Quelle: dpa Bayern

27. Mai 2026, 10:36 Uhr

Der Schriftzug «Arbeit macht frei» stand über den Toren mehrerer Konzentrations- und Vernichtungslager. (Symbolbild)

© Britta Pedersen/​dpa-Zentralbild/​ZB

Weil er vor einem Finanzamt in Niederbayern zwei Holzkonstruktionen mit deutlichen Bezügen zu den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nationalsozialisten aufgestellt haben soll, sitzt ein 33-Jähriger nun in Untersuchungshaft. Es gebe den dringenden Tatverdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung, bestätigte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München, welcher der zentrale Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Justiz angeschlossen ist. Zuvor hatte die «Bild» darüber berichtet.