© Imago ThemaBerlin im Wandel der Zeit: Wir erzählen Geschichten zur Stadthistorie nicht nur an Jahrestagen und suchen nach weiteren, unentdeckten Seiten der Hauptstadt.Aktuelle Artikel Der Kunsthändler Paul Cassirer gehörte zu den einflussreichsten Figuren im Berliner Kulturleben nach 1900, eine neue Ausstellung ordnet sein Wirken ein. Man kann sich nicht sattsehen. Das Berliner Stadtmuseum beleuchtet in der Ausstellung „Tapetenwechsel“, wie sich Einwanderer in Deutschland einrichteten. Und zeigt die eigenen vier Wände als Provisorium, Politikum, Zuhause. Ein Jahr nach Kriegsende schrieb unsere Zeitung über ganz konkrete „Entnazifizierung“ oder „Denazifizierung“ in Berlin – und deren Ausbleiben. Eine neue Folge der historischen Kolumne. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat festgelegt, wofür das Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität eingesetzt werden soll. CDU und Linke kritisieren die willkürliche Vergabe von 20 Millionen Euro. Am Glienicker See zwischen Potsdam und Berlin-Spandau wurden interessante Info-Tafeln mit Bildern aufgestellt. Auch neue Sitzmöbel sind zu finden. Zeitungsgründer Erik Reger holt historisch wieder weit aus, diesmal um gegen deutsche Renitenz gegenüber den Alliierten zu argumentieren. Er plädiert für wehrhafte Demokratie nach westlichem Vorbild. Unser Leser setzt auf „gelungene Rekonstruktion“, um die Geschäftsmeile attraktiver zu machen. In Berlin-Mitte sieht er dafür bereits gute Beispiele. Und was meinen Sie? Keiner war so lange Stadtrat in Berlin wie Gerhard Hanke. Für seine Arbeit wurde der Spandauer jetzt geehrt. Hier spricht er über Giftfässer, Rockmusiker, mutlose Politik im Rathaus – und eine Rollstuhlfahrerin, die ihm die Augen öffnete. Zum 30. Mal wurde der Kerr-Preis in diesem Jahr vergeben. Hier lesen Sie die Rede zur Verleihung von Tagesspiegel-Autor Peter von Becker. Von Dinosauriern bis hin zu Zukunftsvisionen: Der Internationale Museumstag bietet in Berlin viele Einblicke in aktuelle Ausstellungen. Was gibt es am Sonntag alles zu entdecken? Leistikow, Liebermann, Kirchner: Viele Maler haben Berlin künstlerisch eingefangen. Wir stellen einige Werke vor und schauen uns an, wie die Orte heute aussehen. Am 16. Mai wäre Brandenburgs erster Ministerpräsident Manfred Stolpe 90 Jahre alt geworden. Dem Land eine Identität gegeben zu haben, ist sein politisches Vermächtnis. Andreas Dresen war 17, als er „Solo Sunny“ zum ersten Mal sah. Zum 80. Jahrestag der Defa-Gründung schreibt er, warum der Film damals provozierte – und was er heute Menschen erzählt, die ihren Platz suchen. Er holte vor 90 Jahren die Olympischen Spiele nach Berlin, diente dem NS-Staat und fand ein unglückliches Ende: Die dramatische Geschichte des Sportfunktionärs Theodor Lewald. Die britische Künstlerin Barbara Loftus hat ihre jüdische Familiengeschichte in Berlin gemalt. Nun zeigt das Haus am Lützowplatz ihre stillen, erschütternden Bilder. Unsere Leserin und unser Leser plädieren für einen kleinteiligen Wiederaufbau der alten Berliner Mitte rund um St. Marien-Friedrichswerder. Was ist Ihre Meinung dazu? Villa und Park des Fabrikanten Ludwig Jacobs waren lange verschwunden – bis ein Berliner Architektenpaar die klassizistische Turmvilla samt Landschaftspark rekonstruierte. Der 9. Mai ist ein Feiertag in Russland – und für Putinfreunde hierzulande. An einer Demonstration beteiligte sich auch Botschafter Netschajew. Eine Gruppe pro-ukrainischer Aktivisten ließ ihm keine Ruhe. Am 9. Mai vor einem Jahr starb die Berliner Ehrenbürgerin Margot Friedländer. In dieser Woche wurde ein Platz nach ihr benannt. Doch es gibt viele weitere Spuren von ihr in ihrer Heimatstadt, und manches ist noch geplant. Ein Überblick. Das Unsichtbare errichten: Dieses Kunststück gelang dem Star-Architekten Daniel Libeskind mit dem Jüdischen Museum. Dessen Bedeutung ist heute größer denn je, wie die neue Ausstellung „Between the Lines“ zeigt. Als Ehemann von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Der angesehene Wissenschaftler Joachim Sauer legt nun eine vielversprechende Autobiografie vor. Zwei Weltkriege, die DDR und die Treuhand haben die Späth’schen Baumschulen überstanden, doch nun sollen Wohnhäuser auf den Gartenflächen entstehen. Das Unternehmen protestiert – unterstützt vom Bezirk. Der Künstler Markus Lüpertz wird 85. Jahre alt. Die Berliner Galerie Michael Werner feiert das Genie des Künstlers mit einer Jubiläumsschau. Fahnen bestimmter Länder, Abzeichen und Uniformen sind am Jahrestag des Kriegsendes an einigen Orten verboten. Für den Gedenktag sind mehrere Demonstrationen angekündigt. Ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Grundschule in Spandau ist die Namenssuche auf der Zielgeraden. Eine erste Idee hat nicht geklappt, ein CDU-Vorschlag fand keine Mehrheit. Vor 70 Jahren wurde ein Spionagetunnel in Altglienicke entdeckt. Es folgte eine der größten Propagandaschlachten des Kalten Krieges. Jetzt erzählt ein Buch die ganze Geschichte. In unserer historischen Kolumne geht es dieses Mal um die Rubrik „Landtagebuch“, die Zeitungsgründer Erik Reger unter dem Pseudonym „Campester“ schrieb. Die Friedrichstraße stand mal für Großes, doch längst hat sie Charme und Bedeutung eingebüßt. Vor zwei Jahren hat Kai Wegner sie zur Chefsache erklärt. Passiert etwas? Ein Gang im Herzen der Hauptstadt. Zeitungsgründer Erik Reger verteidigt Marx und Engels gegen die soeben gegründete SED. Deren Start sieht er als schwer belastet an und spricht ihr das „D“ ab. Fred Jacob ist Korbmachermeister in dritter Generation. Jetzt schließt der „Prinz von der Wins“ sein Geschäft – und klagt über die neue Eintönigkeit im Kiez, Fahrradstraßen und das Sterben des Handwerks in der Stadt. Mit einem Festakt wird am 9. Mai die bisherige Hofjägerallee umbenannt. Die beiden prominentesten erwarteten Gesichter sind einem Bericht nach aber nicht bei der Würdigung des Altkanzlers dabei. Das Centrum Judaicum und die Urania präsentieren Hollywood-Klassiker. Gedreht wurden sie von Emigranten wie Billy Wilder, die aus Berlin in die USA flohen. Die Hure Babylon lockt weiterhin: Die Neue Nationalgalerie ködert mit Kirchners „Potsdamer Platz“ bis zu Otto Dix’ „Bildnis der Tänzerin Anita Berber“. Dem Ruf sollte man folgen. Es ist der erste Lehrpfad dieser Art in Berlin. Nicht nur mit Schautafeln, sondern auch mit Mitmach-Stationen zu vier verschiedenen Themenkomplexen. Doch schon vor der Eröffnung gab es Vandalismusschäden. Unsere Leserin lobt den persönlichen Bericht unseres Kollegen über sich und seine türkische Mutter. Sie selbst lernte Türkisch und löste damit Überraschung und Freude, aber auch Unverständnis aus. Das Bauhaus Archiv ist immer noch Baustelle, zeigt aber als Gast des Museums für Fotografie eine furiose Schau. Die Namen dieser Künstlerinnen dürften nun nicht mehr vergessen werden. Kurt Schumacher prägte die deutsche Nachkriegspolitik noch vor Konrad Adenauer. Unsere Zeitung begleitete seine Arbeit als beispielhaft für Demokratie. Hier wieder die historische Kolumne. Eine Allee im Tiergarten wird nach dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl umbenannt. Vor der Enthüllung des Straßenschilds ist eine festliche Veranstaltung geplant. Bisher unbekannte DDR-Fotos geben neue Einblicke in den legendären Berliner Spionagetunnel. Die Dokumentation zeigt, wie der Tunnel gebaut und später propagandistisch genutzt wurde. Die Künstlerin Jeanne Mammen prägte das Bild der selbstbewussten Neuen Frau in der Weimarer Republik. Ein Rundgang durch ihr Atelier am Berliner Ku’damm, das sich seit 1920 kaum verändert hat. Seite 1 von 28 Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 nächste Seite