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Sie sprechen vom Sieg, die Revolutionsgarde und regimetreue Abgeordnete des Parlaments. Im Fernsehen, auf X, auf iranischen Newsseiten verlautbaren sie: Der Iran habe den Krieg gewonnen. Und, tatsächlich, schon jetzt lässt sich nüchtern festhalten: Das Regime ist noch da.

Israel und die USA wollten im Krieg gegen den Iran die politische Elite der Islamischen Republik so stark erschüttern, dass sie entweder ganz zerbricht oder zu Zugeständnissen gezwungen wird. Israel und die USA töteten Irans Führungspersonal und zerstörten seine Kommandozentralen, Raketenfabriken, Stahlwerke und trafen Zivilisten in ihren Wohnhäusern. Und doch hält sich das Regime mitsamt seinen Streitkräften und seinem Sicherheitsapparat. Die Opposition organisierte keinen Umsturz. Sieg bedeutet für die Führung in Teheran, überlebt zu haben. Doch was folgt daraus?