Konzerne legen erste Tarife für die Rückgabe von Strom aus der Batterie ins Netz vor. Die Stabilisierung des Stromnetzes wird vergütet.
Elektrisch tanken: Die Ladestation der Zukunft kann Strom nicht nur ein-, sondern auch ausspeichern
Paul Langrock
Lange war alles nur Theorie, jetzt drängen die ersten Angebote auf den Markt: Besitzer eines Elektroautos können Geld verdienen, indem sie ihre Fahrzeugbatterie während des Stillstands des Autos an der Landestation dem Stromnetz zur Verfügung stellen, um dieses zu stabilisieren.
BMW kooperiert dabei mit Eon, Volkswagen vermarktet den konzerneigenen Stromtarif „Volkswagen Naturstrom“. Auch Mercedes plant, noch 2026 in dieses Geschäftsmodell einzusteigen. Die bedarfsgerechte Rückspeisung aus der Autobatterie ins Netz, das „bidirektionale Laden“, sei „für die Autoindustrie eine der zentralen Zukunftstechnologien“, sagt Marcus Bollig, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA).






