Greenpeace-Studie zu Wettrüsten: Die EU als wirres Ungleichgewicht des Schreckens
Die EU-Länder betreiben „rüstungspolitische Kleinstaaterei“, kritisiert Greenpeace in einer neuen Studie. Das gehe zulasten der gemeinsamen Sicherheit.
Greenpeace-Studie beklagt zu viele nationale Alleingänge: die italienische Marine bei einer Übung 2026
Baris Seckin/Anadolu Agency/imago
Die europäischen Nato-Staaten sind Russland in vielen militärischen Fragen überlegen, doch in der EU werden zusätzliche Verteidigungsausgaben nicht sinnvoll verplant. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung von Greenpeace, in der die Organisation Waffensysteme, Truppenstärken und Verteidigungsbudgets zwischen den europäischen Nato-Staaten und Russland miteinander vergleicht. Die Autoren beklagen eine „rüstungspolitische Kleinstaaterei“, die in den europäischen Staaten dazu führe, dass die Militärausgaben vor allem national eingesetzt würden – zulasten von Effizienz und einer verbesserten gemeinsamen Sicherheit.






