PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKein ProblembärGebrauchtwagen-Check: Skoda Kodiaq (I)Stand: 15:20 UhrLesedauer: 3 MinutenDer Skoda Kodiaq nutzt den modularen Querbaukasten des VW-Konzerns Quelle: SkodaDer Skoda Kodiaq ist ein imposantes SUV. Ob er auch bei den Hauptuntersuchungen beeindruckt, weiß der TÜV.SP-X/Köln. Ein SUV nach einer Bärenart zu benennen, ist zumindest nicht alltäglich. Skoda suchte sich für sein großes SUV Kodiaq einen in Alaska beheimateten Braunbären, den Kodiak, als Namensvorlage aus. Anders als mancher Bär in freier Wildbahn macht der Kodiaq der ersten Generation (2017 bis Ende 2023) bislang wenig Probleme.

Qualität: Die Mängelquote der ersten Kodiaq-Generation liegt unter dem Schnitt der geprüften Fahrzeuge, und zwar deutlich. So absolvieren insgesamt 78,8 Prozent aller sechs bis sieben Jahre alten Fahrzeuge die TÜV-Hauptuntersuchung ohne Mängel, beim Kodiaq sind es 86,4 Prozent. Die Laufleistungen des Skoda-Modells liegen zudem überdurchschnittlich hoch. Ohne Beanstandungen schafft es das SUV aber nicht. Die TÜV-Prüfer bemängeln die Achsaufhängung sowie bei den jüngsten Jahrgängen Ölverlust. Die Bremsscheiben neigen zudem zu Verschleiß.

Karosserie und Innenraum: Das 4,70 Meter lange Mittelklasse-SUV nutzt den modularen Querbaukasten des VW-Konzerns und ist mit Audi Q3, Seat Ateca und VW Tiguan verwandt. Skoda bot den Kodiaq als Fünf- oder Siebensitzer an. Das Interieur ist Skoda-typisch gehalten, eher sachlich als verspielt. Das Platzangebot im Fünfsitzer ist gut, im Siebensitzer sind die Plätze sechs und sieben aber eher knapp bemessen. Die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank lässt sich zugunsten von mehr Kniefreiheit oder Kofferraumvolumen in Längsrichtung um 18 Zentimeter verschieben. In der fünfsitzigen Konfiguration fasst das Gepäckabteil zwischen 720 und 2.065 Liter, der umklappbare Beifahrersitz ermöglicht den Transport von bis zu 2,80 Meter langen Gegenständen. Beim Siebensitzer schrumpft das Ladeabteil bei voller Bestuhlung auf 270 Liter.Mitte 2021 erhielt der Kodiaq ein Facelift, erkennbar unter anderem an einer geänderten Frontpartie mit erhöhter Motorhaube und aufrechter stehendem Grill sowie serienmäßigen LED-Leuchten.