PolitikFAZ+Hendrik Wüst : Vom Haudrauf zum Landesvater26.05.2026, 10:59Lesezeit: 2 Min.Hendrik Wüst galt in jungen Jahren noch als politischer Rabauke. Als Ministerpräsident wird er nun parteiübergreifend als Landesvater wahrgenommen.Als vor etwas weniger als einem Jahr klar war, dass die Einigung zwischen dem CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder über die Kanzlerkandidatur der Union unmittelbar bevorstehen würde, nahm sich Hendrik Wüst noch rasch selbst aus dem Rennen – um zugleich deutlich zu machen, dass er sich als Führungsreserve der Bundes-CDU sieht. Seither ist es bundespolitisch etwas ruhiger um den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten geworden. Seinem Ruf im eigenen Bundesland hat das nicht geschadet. Im Gegenteil. Wüsts schwarz-grüne Landesregierung kann sich laut einer aktuellen Erhebung über gute Zufriedenheitswerte freuen. Noch besser sind Wüsts Persönlichkeitswerte.
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