PfadnavigationHomeSportGiro d'Italia„Motorräder haben den Ausgang des Rennens beeinflusst“, zürnt der DeutscheStand: 19:08 UhrLesedauer: 2 MinutenDer Norweger Fredrik Dversnes (l.) jubelt über seinen EtappensiegQuelle: Massimo Paolone/LaPresse/AP/dpaAm Ende der 15. Etappe des Giro d‘Italia kam die Ausreißergruppe knapp durch. Ein Grund dafür nach Ansicht eines Fahrers des deutschen Teams: die Begleit-Motorräder. Der Frust ist groß.Fredrik Dversnes hat beim Giro d'Italia überraschend die 15. Etappe in Mailand gewonnen. Der Norweger siegte nach 157 Kilometern auf dem Corso Venezia im Sprint einer vierköpfigen Ausreißergruppe vor den Italienern Mirco Maestri und Martin Marcellusi. Das heranrasende Hauptfeld konnte die Gruppe auf der Zielgeraden nicht mehr einholen. Beim deutschen Lidl-Team um Sprinter Jonathan Milan sorgte das Finale für großen Ärger. Nach der Ansicht des deutschen Fahrers Max Walscheid gaben die Begleit-Motorräder den Ausreißern zu viel Windschatten. „Heute haben Motorräder leider den Ausgang des Rennens beeinflusst, und das ist für uns extrem enttäuschend“, sagte der 32-Jährige bei Eurosport. „Wir sind extrem hart im Finale gefahren und kaum näher gekommen. Das ist auf eine unverfälschte Art und Weise praktisch unmöglich.“ Das mache ihn „extrem sauer“, auch wenn er die Leistung der Ausreißer nicht schmälern wollte.Lesen Sie auchTopfavorit Jonas Vingegaard verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden, das er sich am Samstag in den Alpen geholt hatte, auf dem flachen 15. Teilstück ohne Probleme. Hinter dem Dänen liegen weiter der zuvor Führende Afonso Eulálio aus Portugal (2:26 Minuten Rückstand) und der Österreicher Felix Gall (2:50).Vingegaard und andere beschweren sichBei Temperaturen von mehr als 30 Grad fand sich kurz nach dem Start in Voghera die Ausreißergruppe. Auf dem Weg durch die Lombardei ließen die Sprinterteams sie gewähren, hielten den Abstand aber stabil bei gut zwei Minuten. Zum Abschluss stand dann bei hohem Tempo viermal ein Rundkurs in der Mode-Metropole an. Mit der letzten echten Kurve zwei Kilometer vor dem Ziel war eigentlich alles für den Sprint Royal angerichtet. Aber das Peloton konnte die Ausreißer nicht mehr stellen. Für weiteren Ärger sorgte auch die Streckenführung. Vingegaard und andere Fahrer beschwerten sich während der Etappe bei der Rennleitung. „Heute haben sie uns dann wirklich zugehört und dafür möchte ich ihnen danken“, sagte der Däne.Lesen Sie auchVingegaard will beim Giro nach der Tour de France und der Vuelta auch die dritte der drei großen Rundfahrten des Radsports gewinnen. Für den Dänen und seine Konkurrenten ging es am Pfingstsonntag vor allen Dingen darum, ohne Sturz ins Ziel zu kommen. Lesen Sie auchNach dem zweiten Ruhetag wartet am Dienstag dann eine Bergankunft in der Schweiz auf die Fahrer. Die Rundfahrt endet am 31. Mai in Rom.dpa/mel
Giro d'Italia: „Motorräder haben den Ausgang des Rennens beeinflusst“, zürnt der Deutsche - WELT
Am Ende der 15. Etappe des Giro d‘Italia kam die Ausreißergruppe knapp durch. Ein Grund dafür nach Ansicht eines Fahrers des deutschen Teams: die Begleit-Motorräder. Der Frust ist groß.














