PfadnavigationHomeSportPogacars Team UAE„Ein Desaster“ – die verheerende Bilanz nach den Horrorstürzen beim Giro d‘ItaliaStand: 11.05.2026Lesedauer: 2 MinutenSchwer gezeichnet: UAE-Fahrer Adam Yates erreichte am Samstag zwar das Ziel. Der Brite, Mitfavorit beim Giro d’Italia, konnte am Sonntag aber nicht mehr an den Start gehenQuelle: picture alliance/dpa/LaPresse/Fabio FerrariDas ärztliche Bulletin reicht von Beckenbrüchen über Ellbogenfrakturen bis zu Wirbelbrüchen. Den Massensturz beim Giro d’Italia müssen viele Fahrer teuer bezahlen. Der bange Blick geht zur Tour de France – insbesondere bei Titelverteidiger Pogacar.Tadej Pogacar dürfte mit bangem Blick zum Giro d'Italia nach Bulgarien geschaut haben. Bei einem Horrorsturz auf der zweiten Etappe landete fast sein gesamtes UAE-Team in Abwesenheit des Rad-Superstars bei hoher Geschwindigkeit im Straßengraben. Entsprechend verheerend las sich am Sonntagmorgen die medizinische Bilanz: Beckenbruch beim Spanier Marc Soler, Ellbogenfraktur beim Australier Jay Vine. Und Mitfavorit Adam Yates, der blutüberströmt und schwer gezeichnet mit großem Rückstand das Ziel noch erreichte, musste schließlich auch seinen Giro-Traum beenden. Eine große Platzwunde, Abschürfungen und Symptome einer Gehirnerschütterung machten die Weiterfahrt auf der dritten Etappe nicht mehr möglich. „Was für ein Desaster. Ich habe so hart gearbeitet, um für den Giro fit zu werden“, sagte Yates, dessen Zwillingsbruder Simon im Vorjahr die Italien-Rundfahrt gewonnen hatte.Was war passiert? Auf einer leicht abschüssigen Straße, gut 23 Kilometer vor dem Ziel in Weliko Tarnowo – der Giro richtet in diesem Jahr die ersten drei Etappen in Bulgarien aus –, rutschte Soler weg und löste eine Kettenreaktion aus. Gut 35 Fahrer gingen zu Boden, manche knallten mit voller Wucht gegen die Leitplanke. Das Rennen musste zwischenzeitlich neutralisiert werden. Krankenwagen waren im Einsatz.Erst das Känguru, nun der Sturz beim Giro d‘ItaliaFünf der acht UAE-Fahrer waren in den Sturz verwickelt. Auch weitere Radprofis mussten das Rennen aufgeben, noch bevor der Giro überhaupt Italien erreicht. Der Italiener Andrea Vendrame erlitt einen dreifachen Wirbelbruch. Auch Santiago Buitrago (Kolumbien), Adne Holter (Norwegen) und Matteo Moschetti (Italien) mussten mit diversen Verletzungen aufgeben.Soler und Yates sind eigentlich auch als wichtige Helfer für Pogacar in acht Wochen bei der Tour vorgesehen. „So in den Giro zu starten, ist wirklich entmutigend“, sagte UAE-Teamchef Mauro Gianetti: „Es war ein ziemlich hartes Jahr für uns, aber wir werden jetzt nicht untätig herumsitzen und uns selbst bemitleiden.“ Die Sturzverletzungen beim Top-Rennstall ziehen sich bereits durch die gesamte Saison. Vine erwischte es bereits zum zweiten Mal. Bei der Tour Down Under wurde er von einem Känguru zu Fall gebracht und brach sich das Handgelenk.Immerhin ist Weltmeister und Tour-Champion Pogacar bislang von Sturzverletzungen verschont geblieben. Zur Not holt der slowenische Ausnahmekönner seine Siege auch im Alleingang.pk/dpa
Radsport: „Ein Desaster“ – die verheerende Bilanz nach den Horrorstürzen beim Giro d’Italia - WELT
Das ärztliche Bulletin reicht von Beckenbrüchen über Ellbogenfrakturen bis zu Wirbelbrüchen. Den Massensturz beim Giro d’Italia müssen viele Fahrer teuer bezahlen. Der bange Blick geht zur Tour de France – insbesondere bei Titelverteidiger Pogacar.










