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Manche Jahrestage sind einfach kein Grund zum Feiern. Der 23. Mai ist so einer. An diesem Tag vor genau zehn Jahren, im Jahr 2016 also, verkündete der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer, eines der damals wohl umstrittensten Unternehmen der Welt zu kaufen: den amerikanischen Saatguthersteller Monsanto.
Auf das Jubiläum angesprochen wirkte der Bayer-Chef Bill Anderson bei einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen überrascht: Das habe er gar nicht gewusst, danke für den Hinweis!
Welche Lektionen man aus dem Kauf ziehen könne? Nun, Bayer profitiere heute sehr von der »Kombination aus Hightech-Saatgut und modernsten Pflanzenschutzmitteln sowie digitaler Landwirtschaft«, sagte Anderson. Aber offensichtlich hätten die »finanziellen Bedingungen« des Kaufs »nicht sehr gut funktioniert«.







