Die AfD weise antisemitische Tendenzen auf – genau wie die Linkspartei. Der deutsch-jüdische Verein Werteinitiative warnte in dieser Woche die „Parteien der Mitte“ davor, nach der Abgeordnetenhauswahl mit der AfD oder der Linkspartei zusammenzuarbeiten. Mit Blick auf die Wahl am 20. September erklärte der Vorsitzende Elio Adler: „Weder die AfD noch die Linke können Partner für die demokratischen Parteien der Mitte sein.“
Sein Verein verschickte ein 27-seitiges Positionspapier an die Berliner Parteivorsitzenden von CDU, SPD und Grünen. Darin listet er auf, warum AfD und Linke aus seiner Sicht jeweils eigene Risiken darstellen für den Schutz jüdischen Lebens, für das Verhältnis zu Israel, für die Bekämpfung von Antisemitismus.
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Über die AfD und deren Berliner Landesverband heißt es unter anderem: Die Partei arbeite mit einem staatstragenden Image – Ordnung, Sicherheit, „Schutz jüdischen Lebens“ als Abgrenzung gegen Muslime. Zugleich verschiebe sie mit völkischem Denken, Geschichtsrevisionismus und institutionenfeindlicher Polarisierung den normativen Rahmen.








