Wer in einen ETF-Indexfonds anlegt, will vor allem eines: an der Börse mitspielen, ohne Stress. Das ist das große Versprechen des „passiven Investierens“, mit dem Indexfonds seit Jahren eine immer größere Kundschaft für sich gewinnen. Ganz passiv, im Sinne von untätig, können die Fonds aber nicht sein, schließlich tut sich an der Börse ständig was. Unternehmen gehen Pleite, neue kommen aufs Parkett – wie zum Beispiel Space-X. Aktien von Elon Musks Weltraumfirma sollen bald an der New Yorker Wertpapierbörse Nasdaq gelistet werden: Der bisher größte Börsengang überhaupt, heißt es. Damit die Aktien schnell den Weg in die ETF-Portfolios findet, hat der Nasdaq 100 seine Indexregeln angepasst – was einige Beobachter kritisieren. Der populäre S&P 500 wird voraussichtlich bald ähnliche Neuerungen verkünden. ETF-Anleger fragen sich: Werde ich jetzt auch Space-X-Aktionär?
Nasdaq, S&P 500, MSCI: So kommen die Space-X Aktien ins ETF-Depot
Auf den Space-X Börsengang reagieren auch Indizes wie Nasdaq 100 und MSCI World. Was das für ETF-Anleger bedeutet.











