Bei seinen Erläuterungen zu einem bevorstehenden Stellenabbau hatte sich Bill Winters, der Chef der Großbank Standard Chartered, jüngst in der Wortwahl vergriffen. Nach einigem Hin und Her folgte nun eine Entschuldigung – plus neuen Erläuterungen.
22.05.2026, 17.40 Uhr
„Das tut mir leid“: Standard-Chartered-Chef Bill Winters erntet Kritik für seine Wortwahl
Der Vorstandsvorsitzende der britischen Großbank Standard Chartered, Bill Winters (64), hat sich für seine Äußerungen entschuldigt, in denen er darlegte, wie sich künstliche Intelligenz auf „weniger wertvolles Humankapital“ auswirken werde.Nachdem das in London ansässige Bankhaus Anfang der Woche angekündigt hatte, bis zum Jahr 2030 mehr als 15 Prozent der Stellen und damit fast 8000 Jobs streichen zu wollen, erörterte Winters die Pläne bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Hongkong noch einmal genauer. Laut einem Bericht von Bloomberg sagte der CEO dabei: „Es geht nicht um Kosteneinsparungen, sondern darum, in einigen Fällen weniger wertvolles Humankapital durch Finanz- und Investitionskapital zu ersetzen, das wir einsetzen.“
Für diese Aussage erntete Winters harsche Kritik – sowohl in den sozialen Medien, als auch in ganz Asien, wo die Großbank den Großteil ihrer Gewinne erwirtschaftet. Trotzdem hielt der CEO zunächst an seiner Meinung fest.










