PfadnavigationHomePanoramaTodesstrafe in den USAHinrichtung in Tennessee abgebrochen – Ärzte fanden keine geeignete VeneStand: 00:46 UhrDie geplante Hinrichtung eines Häftlings in Tennessee wurde wegen Problemen beim Legen eines Venenzugangs abgebrochenQuelle: Sue Ogrocki/AP/dpaWeil Ärzte keinen geeigneten Zugang für die Giftspritze fanden, wurde eine geplante Hinrichtung in Tennessee gestoppt. Der Gouverneur gewährte dem Häftling einen einjährigen Aufschub.Im US-Bundesstaat Tennessee ist die Hinrichtung eines Häftlings mit Giftspritze abgebrochen worden, weil keine geeignete Vene gefunden werden konnte. US-Medien zufolge versuchte das medizinische Personal am Donnerstag eine Stunde lang vergeblich, einen zweiten Zugang zu legen. Die Hinrichtung sei daraufhin abgebrochen worden, erklärte die Gefängnisbehörde des Südstaates. Der 57-jährige Häftling hatte in einem Gefängnis in Nashville wegen dreier Morde im Jahr 1994 hingerichtet werden sollen.Tennessees Gouverneur Bill Lee gewährte dem Mann einen einjährigen Aufschub der Hinrichtung. Der 57-Jährige hat bereits mehr als 30 Jahre in der Todeszelle verbracht. Er beteuerte stets seine Unschuld.Lesen Sie auchIn diesem Jahr wurden in den Vereinigten Staaten bereits 13 Hinrichtungen vollstreckt. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 47 - der höchste Wert seit 2009.Die in vielen Ländern geächtete Todesstrafe ist in 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft worden. In drei weiteren gilt ein Moratorium. US-Präsident Donald Trump ist hingegen ein Befürworter der Todesstrafe.AFP/ceb