Die Welt scheint blank dazustehen. Das gefährliche Bundibugyo-Virus, eine Ebola-Spezies, breitet sich in Zentralafrika aus. Die Weltgesundheitsorganisation zählt schon 600 Verdachtsfälle, mehr als 130 Menschen sind gestorben. Fachleute befürchten, dass der Ausbruch noch viel größer werden könnte. Ein wichtiger Grund dafür: Obwohl der Erreger seit fast 20 Jahren bekannt ist, gibt es weder eine zugelassene Therapie noch einen zugelassenen Impfstoff.

Versagt die Weltgemeinschaft etwa schon wieder, so wie beim letzten großen Ebola-Ausbruch?