Was das Kind so weit in die Ferne verschlagen hat, lässt sich heute nur noch mutmaßen. Vielleicht war der Junge ein Lehrling, der ohne seine Eltern fortgezogen war. Möglich ist auch, dass er eine Waise war, die von Bekannten aufgenommen und aufgezogen wurde. Oder brauchte es damals gar keinen besonderen Grund? Kam es häufiger vor, dass Kinder weit weg von ihren leiblichen Eltern lebten, in diesem Fall ganze 225 Kilometer Luftlinie? Aus heutiger Sicht ist das nicht weit; doch der Junge lebte in der Jungsteinzeit, vor mehr als 5000 Jahren. Damals gab es nicht einmal domestizierte Reitpferde.