Stand: 21.05.2026 • 17:09 Uhr
Der Westend Verlag galt lange als links, unter anderem der Linken-Politiker Gysi publizierte hier. Jetzt wenden sich 30 Autorinnen und Autoren ab: Sie werfen dem Verlag eine Erweiterung seines Spektrums "bis zur extremen Rechten" vor.
Von Christoph Scheffer
"Und morgen regieren wir uns selbst" – so hieß eine Streitschrift der früheren hessischen SPD-Chefin Andrea Ypsilanti. "Mutter Blamage" – das war der Titel einer Abrechnung mit Angela Merkel von Stephan Hebel, Autor der Frankfurter Rundschau. "Ausstieg links?" – so der Titel der politischen Lebensbilanz von Gregory Gysi.
Sie alle erschienen im Westend Verlag, der sich lange als "Plattform für kritische, linke Perspektiven" verstanden hat. Jetzt wollen diese Autorinnen und Autoren nichts mehr mit dem Westend Verlag zu tun haben und bekunden dies in einem Offenen Brief.










