Bundestrainer Julian Nagelsmann nimmt Rückkehrer Manuel Neuer als Nummer eins der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit zur WM. „Ja, plane ich“, betonte der 38 Jahre alte DFB-Trainer bei der Vorstellung des Kaders bei einer entsprechenden Frage. „Jeder weiß, welche Aura Manu umgibt. Planen mit ihm als Nummer eins. Die Entscheidung steht so und ist in meinen Augen die richtige."Neuer war nach dem Viertelfinal-Aus bei der Heim-EM im Juli 2024 zurückgetreten. Der aktuell angeschlagene 40 Jahre alte Weltmeister von 2014 bestritt insgesamt 124 Länderspiele und wird als Nummer eins in das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko starten. Für den Bayern-Keeper wird Oliver Baumann von der TSG 1899 Hoffenheim seinen Posten wieder räumen müssen. Es sei für Baumann ein Schlag gewesen, räumte Nagelsmann ein, sprach aber von einer „Weltklasse-1b“-Lösung. In mehreren Telefonaten habe Baumann klargestellt, dass er der Mannschaft helfen wolle. Der 35-Jährige war nach dem mehrmonatigen Ausfall von Marc-André ter Stegen zum Stammtorwart der DFB-Auswahl aufgestiegen und sollte ursprünglich als Nummer eins zur WM. Zumal Neuer immer wieder erklärt hatte, dass sein Rücktritt unumstößlich sei und Nagelsmann zunächst auf Baumann setzte.Ausschlaggebend für die Nominierung von Neuer sei auch gewesen, so Nagelsmann, „dass wir Klarheit haben, wie es bei ihm dann auch weitergeht, ob er nach der Saison weiterspielen möchte“. Neuer hatte unlängst seinen Vertrag beim FC Bayern um ein Jahr bis Sommer 2027 verlängert. Es habe „natürlich extrem viele Diskussionen“ gegeben, „viele Dinge, die man überlegt, hinterfragt“, sagte Nagelsmann allgemein zur Kaderauswahl. Diskutiert sei bis kurz vor knapp und versucht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Die sind jetzt getan“, betonte Nagelsmann: „Die internen Diskussionen sind vorbei.“ Es sei heiß, „die Jungs sind mega heiß und das Trainerteam ebenso“. (dpa)Die TSG 1899 Hoffenheim hat mit knapper, aber deutlicher Kritik auf die Degradierung ihres Nationaltorhüters Oliver Baumann im deutschen WM-Kader reagiert. „Am Ende ist es selbstverständlich die Entscheidung des Bundestrainers, wen er nominiert beziehungsweise aufstellt“, sagte Andreas Schicker, der Sport-Geschäftsführer des Bundesligaklubs. „Was die Kommunikation und den Stil betrifft, kann sich jeder selbst ein Urteil bilden." Finden Sie die Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB-Tor bei der WM richtig?·Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Kritik an seiner Kommunikation in Bezug auf die Nominierung des WM-Kaders weitgehend zurückgewiesen. „Generell bin ich über weite Strecken fein mit meiner Kommunikation. Das ist so“, sagte der 38-Jährige am DFB-Campus.Natürlich gebe es „immer Dinge, die man zum Tag X besser machen könnte“, ergänzte Nagelsmann. Er versuche aber immer, „viel zu erklären und viele Menschen mitzunehmen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter.“ Wichtig sei aber vor allem, „ehrlich zu sein zu den Spielern. Aber man kann immer diskutieren, ob das am Ende der perfekte Weg war.“Gerade die Kommunikation in der Torhüterfrage um Rückkehrer Manual Neuer war Nagelsmann zum Vorwurf gemacht worden. Er könne „absolut verstehen“, so der Bundestrainer, „dass in der Torwartfrage manche sagen, das war nicht der richtige Weg und manche sagen, das war der richtige Weg. Daran sieht man schon: Diese hundertprozentige Wahrheit gibt es nicht.“ Perfektion anzustreben, sei ohnehin „Schwachsinn, weil die wird man nie erreichen. Ich bin fein mit der Kommunikation, sage aber auch, man hätte Dinge anders machen können.“ (sid)Julian Nagelsmann hat sich noch einmal zum Ziel bekannt, die Fußball-WM mit der deutschen Nationalmannschaft gewinnen zu wollen. „Ja klar, die Aussage gilt. Es war ein entscheidendes Wort drin, ich habe gesagt, wir wollen Weltmeister werden“, antwortete der Bundestrainer bei der Kaderbekanntgabe in Frankfurt auf die Frage, ob er an seiner getroffenen Aussage nach dem Viertelfinal-Aus gegen Spanien bei der Heim-EM 2024 festhalte. Er habe damals nicht gesagt, wir werden Weltmeister.„Ich glaube, dass alle Mannschaften Weltmeister werden wollen. Wir wollen das auch. Jeder Spieler der nominiert ist, hat die Verpflichtung, das zu zeigen“, betonte der 38 Jahre alte DFB-Trainer.Zur Vorbereitung auf die Endrunde bestreitet seine Mannschaft noch ein Heimspiel am 31. Mai in Mainz gegen Finnland sowie am 6. Juni in Chicago ein Testmatch gegen die USA. In der WM-Gruppe E trifft das deutsche Team auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. (dpa)Der Kader der Fußball-Nationalmannschaft für die WM-Endrunde in Kanada, Mexiko und USA (11. Juni bis 19. Juli):Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Manuel Neuer (FC Bayern München), Alexander Nübel (VfB Stuttgart)Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Joshua Kimmich (FC Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Malick Thiaw (Newcastle United)Mittelfeld: Aleksandar Pavlovic (FC Bayern München), Jamal Musiala (FC Bayern München), Nadiem Amiri (FSV Mainz 05), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Leon Goretzka (FC Bayern München), Lennart Karl (FC Bayern München), Florian Wirtz (FC Liverpool)Angriff: Deniz Undav (VfB Stuttgart), Kai Havertz (FC Arsenal), Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Nick Woltemade (Newcastle United)Deutschlands Rekordtorwart Manuel Neuer kehrt zwei Jahre nach seinem Rücktritt zur Weltmeisterschaft in die deutsche Nationalmannschaft zurück. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt bei dem am 11. Juni beginnenden Turnier in den USA, Kanada und Mexiko auf den inzwischen 40 Jahre alten Kapitän des FC Bayern München.Der bislang als Nummer eins vorgesehene Hoffenheimer Oliver Baumann (35) wird demnach kurz vor dem Start der Vorbereitung auf die WM-Endrunde zurückgestuft. Dritter Torwart im Aufgebot ist der Stuttgarter Alexander Nübel. Auch der Münchner Torhüter Jonas Urbig soll mit in die USA fliegen, um bei den Trainingseinheiten zu unterstützen und auf Abruf verfügbar zu sein.Bei der Nominierung des Kaders auf dem DFB-Campus in Frankfurt wurde zudem klar, dass der Kölner Angreifer Said El Mala nicht zum Kreis der 26 WM-Spieler gehört. Auch Matthias Ginter vom SC Freiburg bekam einen Tag nach der Niederlage im Finale der Europa-League gegen Aston Villa (0:3) keine Einladung von Nagelsmann.Angeführt wird das Aufgebot von Kapitän Joshua Kimmich. Seine Stellvertreter Kai Havertz und Antonio Rüdiger sind nach langen Verletzungen rechtzeitig wieder in WM-Verfassung, wie auch der Dortmunder Felix Nmecha. Jüngster Akteur im Aufgebot ist Bayern-Profi Lennart Karl mit 18 Jahren und der Erfahrung von zwei Länderspielen. Den Sprung ins Aufgebot schafften zudem die in diesem Jahr bisher nicht berücksichtigten Maximilian Beier und Nadiem Amiri.Der in Gelsenkirchen geborene Neuer, der seinen Vertrag in München noch einmal bis Sommer 2027 verlängerte, hat in seinen mehr als 20 Profi-Jahren das Torwartspiel mit seiner speziellen Art auf ein neues Level gehoben. Von der WM 2010 bis zur EM 2024 stand Neuer bei allen großen Turnieren im DFB-Tor. Mit 124 Länderspielen ist er Deutschlands Rekordkeeper. Sein größter Erfolg war der Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.In der Gruppenphase spielt die Nationalmannschaft am 14. Juni in Houston gegen Curaçao, am 20. Juni im kanadischen Toronto gegen die Elfenbeinküste und am 25. Juni in East Rutherford gegen Ecuador. Das Teamquartier wird in Winston-Salem in US-Bundesstaat North Carolina bezogen. (jaeh./dpa)In der Futsal-Halle des DFB-Campus wird Bundestrainer Julian Nagelsmann gleich seinen kompletten WM-Kader offiziell bekannt geben. Weiter geht es mit Leon Goretzka. Der Mittelfeldspieler, der den FC Bayern München nach dieser Saison verlassen wird, wurde ebenfalls nominiert. Der nächste BVB-Spieler: Maximilian Beier von Borussia Dortmund gehört zum 26-köpfigen Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Auch Mittelfeldspieler Nadiem Amiri vom FSV Mainz 05 darf sich über das WM-Ticket freuen. Der 29-Jährige gehört zum Aufgebot von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko, wie aus einem vorab veröffentlichten Video-Clip des DFB hervorgeht.Amiri, der bisher neun Länderspiele bestritten hat, galt als Wackelkandidat. Nagelsmann vertraut jedoch seinem früheren Spieler, den er einst in Hoffenheim trainierte. Er erinnerte in dem Video an die gemeinsame Zeit bei der U16 im Kraichgau, als er diesen „kleinen verrückten Mittelfeldspieler gesehen habe, der alles gegeben hat. Dein Einsatz und deine Gier, Spiele zu gewinnen, brauchen wir auch beim DFB.“ (dpa)Kurz vor der Kader-Bekanntgabe des DFB für die Weltmeisterschaft hofft Abwehrspieler Matthias Ginter noch auf eine Nominierung. Er habe von Bundestrainer Julian Nagelsmann bislang nichts erfahren, sagte der Innenverteidiger des SC Freiburg nach dem 0:3 im Europa-League-Finale gegen Aston Villa. „Es ist logisch, dass ich jetzt so nicht gerne in Urlaub gehen würde, aber wie gesagt, schauen wir mal“, sagte Ginter, der seit Wochen in Topform ist.Sein Fokus habe bis jetzt auf dem Endspiel in Istanbul gelegen. „Ich weiß es tatsächlich selber noch nicht. Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten. Aber ja, lassen wir uns mal überraschen“, sagte der 32-Jährige. Der 51-malige Nationalspieler gehörte im Europa-League-Endspiel zu den besseren Freiburgern, konnte die Gegentore als Abwehrchef aber auch nicht verhindern. Nagelsmann sah sich das Spiel vor Ort im Besiktas Park an. (dpa)Der nächste Verteidiger: David Raum von RB Leipzig gehört zum Aufgebot der Nationalmannschaft für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Ein weiterer Profi des FC Bayern: Auch Aleksandar Pavlović zählt zum deutschen Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft.Eintracht Frankfurts Linksverteidiger Nathaniel Brown hat das WM-Ticket und ein Extralob vom Fußball-Bundestrainer erhalten. „Dein ehemaliger Klub-Trainer Dino Toppmöller hat mir vorgesagt, was du für ein wissbegieriger und lernwilliger Spieler bist. Und ich sage, ich kann es zu tausend Prozent bestätigen“, sagte Julian Nagelsmann in einem der Video-Clips, mit denen der DFB bei Instagram auf die Nominierung für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko einstimmt.Der 22 Jahre alte Brown hat bisher drei Länderspiele bestritten und gehörte zu den Lichtblicken einer enttäuschenden Saison des hessischen Bundesligavereins. „Du hörst immer gut zu, du willst dich jeden Tag verbessern, du fragst nach, welche Dinge du noch besser machen kannst, um noch mehr Spielzeit zu bekommen“, sagte Nagelsmann weiter. „Manchmal glaube ich, du weißt selber nicht, wie gut du bist, was in dir steckt, welche Athletik, welche Kreativität, wie genial du in der Positionsfindung bist. Du kannst eine ganz, ganz tolle WM spielen. Glaub an dich, gib Gas!“ (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Hoffenheim-Kritik an Nagelsmann-Kommunikation | FAZ
TSG-Geschäftsführer äußert sich zu Baumann-Rückstufung +++ Bundestrainer lobt Neuers „Aura“ +++ Bayern-Torhüter bei WM mit DFB-Comeback +++ Youngster El Mala nicht dabei +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.











