Die ARD hat auf Störaktionen reagiert, mit denen im Jahr 2025 ihr Format »Sommerinterview« sabotiert worden war. Während vor den Kameras Moderator Markus Preiß AfD-Chefin Alice Weidel zu interviewen versuchte, tönte es im Hintergrund »Scheiß AfD« aus den Lautsprechern eines Aktivistenbusses. Die Stimmen eines Frauenchors donnerten laut wie bei einem Rockkonzert, Weidel war teils kaum zu verstehen.
Künftig, oder zumindest vorerst, zieht das Gesprächsformat ins Hauptstadtstudio um. Das gab die ARD am Donnerstag in einer Mitteilung bekannt.»Wir wollen uns klar auf Inhalte konzentrieren, auf den größtmöglichen Erkenntnisgewinn - weniger auf Ort und Umstände. Und nach 16 Jahren auf der Terrasse am Spreeufer war es vielleicht auch Zeit für eine Veränderung«, begründet der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Markus Preiß, den freiwilligen Hausarrest.






