PfadnavigationHomePolitikDeutschlandLautstarker ProtestNach Eklat bei Weidel-„Sommerinterview“ – Polizei prüft rechtliche Schritte gegen StörerVeröffentlicht am 13.08.2025Lesedauer: 2 MinutenAfD-Chefin Alice Weidel im Gespräch mit ARD-Korrespondent Markus PreissQuelle: ODD ANDERSEN/AFPDas Zentrum für Politische Schönheit habe bei ihrer Protestaktion während des ARD-„Sommerinterviews“ mit AfD-Chefin Weidel mit der Polizei kooperiert, behauptet deren Chef Philipp Ruch. Nach der Störung widerspricht die Polizei und prüft rechtliche Konsequenzen.Nach der Störung des ARD-Sommerinterviews mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel prüft die Berliner Polizei rechtliche Schritte gegen Philipp Ruch, den Gründer des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS). Hintergrund ist eine Aussage Ruchs im Podcast „Ronzheimer“ vom 22. Juli 2025, in der er eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei behauptete.In dem Gespräch mit dem stellvertretenden „Bild“-Chefredakteur Paul Ronzheimer sagte Ruch: „Dort sind wir tatsächlich, ja wir sind – ich will da jetzt keine Details nennen – in enger Absprache natürlich mit der Berliner Polizei auch in Kontakt getreten und konnten dort eigentlich machen, was wir vorhatten.“ Diese Darstellung wies die Polizei in einer bisher unveröffentlichten Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine schriftliche Anfrage der Berliner AfD-Fraktion deutlich zurück. Es werde derzeit geprüft, ob juristische Schritte wegen der „unwahren Tatsachenbehauptung“ eingeleitet werden.AfD warnt vor Sicherheitslücken – Ruch sieht IronieAfD-Politiker Thorsten Weiß forderte in Reaktion auf den Vorfall eine strengere Durchsetzung der Sicherheitsregeln innerhalb der Bannmeilen rund um den Bundestag. „Die Sicherheit an Parlamenten ist nicht verhandelbar“, erklärte Weiß und richtete seine Forderung an Polizeipräsidentin Barbara Slowik.ZPS-Gründer Ruch reagierte gelassen. Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ teilte er mit: „Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die AfD die Sicherheit am Bundestag erhöhen möchte.“ Und weiter: „Wenn die AfD die Sicherheit des Parlaments erhöhen will, sollte sie sich endlich auflösen.“Lesen Sie auchDas „Sommerinterview“ wird traditionell auf der Terrasse des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages aufgezeichnet. Am 20. Juli war es bei dem live im Internet übertragenen Interview mit der AfD-Vorsitzenden Weidel zu einer lautstarken Protestaktion gekommen: Eine Demonstration am anderen Spreeufer mit Trillerpfeifen, Hupen und lauter Musik mit Anti-AfD-Slogans war in der Übertragung deutlich zu hören. Hinter der Aktion stand nach eigenen Angaben das Zentrum für Politische Schönheit. Die Polizei beendete die nicht angemeldete Aktion.ceb
Lautstarker Protest: Nach Eklat bei Weidel-„Sommerinterview“ – Polizei prüft rechtliche Schritte gegen Störer - WELT
Das Zentrum für Politische Schönheit habe bei ihrer Protestaktion während des ARD-„Sommerinterviews“ mit AfD-Chefin Weidel mit der Polizei kooperiert, behauptet deren Chef Philipp Ruch. Nach der Störung widerspricht die Polizei und prüft rechtliche Konsequenzen.






