Der Aufschwung bei Ubisoft lässt auf sich warten: Nach dem Beginn von Restrukturierungsmaßnahmen steckt der französische Spielepublisher weiter in den roten Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/2026 (1. April 2025 bis 31. März 2026) stehen 1,5 Milliarden Euro Verlust unter dem Strich.
Das ist laut Reuters ein Negativrekord für Ubisoft. Er ist dem Geschäftsbericht zufolge unter anderem auf einen Umsatzrückgang von über 20 Prozent zurückzuführen. Auch für das nun angelaufene Geschäftsjahr 2026/2027 erwartet Ubisoft schwache Ergebnisse, obwohl in diesem Zeitraum die Veröffentlichung von „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ ansteht. Insgesamt sei der Release-Plan im laufenden Geschäftsjahr aber recht dünn, schreibt Ubisoft. Man bereite sich auf ein stärkeres Geschäftsjahr 2027/2028 vor.
Dann soll nämlich der Umbruch gelingen, auf den Ubisoft mit seiner Umstrukturierung hinarbeitet. Dank neuen Releases in starken Marken wie „Assassin’s Creed“, „Far Cry“ und „Ghost Recon“ will Ubisoft wieder positiven Cash Flow generieren, heißt es in der Finanzmitteilung des Unternehmens. 2028/2029 soll sich der Positivtrend fortsetzen und bestenfalls langfristig festigen, hofft Ubisoft.
„Schwierige Entscheidungen“











