Für Hansa Rostock hat es am Ende erneut nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Wie schon in der Saison 2024/25 wurden die Mecklenburger in der Endabrechnung der 3. Liga Tabellenfünfter. Da machte es letztlich auch keinen Unterschied, dass die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann sieben Punkte mehr holte als ein Jahr zuvor. Die Konkurrenz war besser – und vor allem konstanter.

Die letzte Partie beim 1. FC Saarbrücken war im Prinzip ein Spiegelbild der gesamten Saison. Hansa führte beim Halbzeitpfiff vermeintlich komfortabel mit 2:0, kassierte dann innerhalb von nur 15 Minuten drei Gegentore, um das Spiel nach zwei späten Treffern von Cedric Harenbrock und Joel Bichsel, der für Saarbrücken ins eigene Netz traf, doch noch mit 4:3 zu gewinnen.

Sieg im Landespokal als letztes Saisonziel

Ein Auf und Ab, ein Hoffen und Bangen mit zu wenig Konstanz. Da Rot-Weiss Essen, das nun in der Relegation gegen die SpVgg. Greuther Fürth um den Aufstieg spielt, parallel in Ulm gewann und auch der MSV Duisburg im Heimspiel gegen Viktoria Köln zumindest ein Remis schaffte, konnte sich Hansa im Klassement nicht mehr verbessern. Am Sonnabend (13.30 Uhr) geht es im Landespokal gegen Sechstligist SV Pastow daher auch noch um den Einzug in den finanziell lukrativen DFB-Pokalwettbewerb.