Die Abneigung gegen Friedrich Merz ist in weiten Teilen der Bevölkerung inzwischen so groß, dass der Kanzler nicht mal mehr anwesend sein muss, um sie auszulösen. Sie entzündet sich wie von allein, sobald das Gespräch auf »die Politik« kommt. Sie zeigt sich im Zuspruch, den jeder Kommentar bekommt, der mit Merz abrechnet. Diese Abneigung begegnet einem in Gesprächen mit Schülern, die ihre eigene Regierung für eine größere Bedrohung ihrer Zukunft halten als Wladimir Putin; man trifft sie nicht mehr nur in sehr linken oder sehr rechten Kreisen, sondern an jeder Tankstelle, in Kneipen und Sportvereinen.
Abneigung gegen Friedrich Merz: Zwischen diesem Kanzler und seinem Publikum steht eine Wand
Kompromisse machen, Widersprüche aushalten: Die Mühsal von Schwarz-Rot erzeugt Ablehnung, vor allem des Kanzlers. Das kann nicht lange gut gehen.









