Er gilt als der Bezwinger der Achttausender. 1978 erklomm Reinhold Messner als erster Mensch den Mount Everest ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff, in den Jahren darauf gelang ihm der Aufstieg auf alle weiteren 13 Berge über 8000 Metern. Vor allem als Speaker, Autor und Talkshowgast erlangte er anschließend Legendenstatus. In einem Interview sprach der 81-jährige Bergsteiger kürzlich über die Enttäuschung durch seine Kinder, die ihn und seine Frau seit deren vorzeitigen Erbe „ausgegrenzt und entsorgt“ hätten. Simon Messner, der Sohn des Familienstars, widerspricht dieser Darstellung nun vehement und erhebt seinerseits schwere Vorwürfe gegen seinen Vater.
Simon Messner: „Er hat sich uns entzogen“
„Es tut unendlich weh, weil es einfach nicht wahr ist“, erklärte Simon Messner der Bild-Zeitung und wies die Vorwürfe entschieden zurück. Weiter betonte er: „Es stimmt nicht, dass wir ihn entsorgt haben. Er hat sich uns entzogen. Ich vermisse meinen Vater jeden Tag.“Der Molekularbiologe und ebenfalls leidenschaftliche Bergsteiger habe zwei Bauernhöfe in Südtirol von seinem Vater geerbt – worum er allerdings nach eigenen Angaben nicht gebeten habe. Dennoch tue der 36-Jährige alles in seiner Macht Stehende, um die Anwesen zu erhalten.







