Er gehört zu den bekanntesten Bergsteigern der Welt: Reinhold Messner erreichte als erster Mensch den Gipfel des Mount Everest ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff und stand als Erster auf allen 14 Achttausendern. Es folgten Expeditionen, bei denen er die höchsten Berge der Welt allein bestieg, sowie die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi durchquerte.Mit zahlreichen Buchveröffentlichungen und geschickter Vermarktung erlangte er nicht nur weltweiten Ruhm, sondern baute sich auch ein beträchtliches Vermögen auf. Einige Schätzungen gehen von insgesamt weit über 30 Millionen Euro aus. Doch davon ist ihm selbst heute nur wenig geblieben. Bereits 2019 hatte Messner nahezu sein gesamtes Vermögen an seine Kinder übertragen. Nun räumt er ein: Das war ein Fehler.

Messner: „Als sie alles hatten, grenzten sie mich aus“

Eigentlich verfolgte der 81-jährige Südtiroler eigenen Angaben zufolge lediglich den Wunsch, frühzeitig alles zu regeln und seinen Kindern Verantwortung zu übertragen, als er ihnen vor rund sieben Jahren sein Vermögen überschreiben ließ. Damals habe er vermeiden wollen, dass das Erbe erst nach seinem Tod verteilt wird. Dem österreichischen Radiosender Ö3 sagte Messner nun, dass sich sein Verhältnis zu seinen Kindern Layla, Magdalena, Simon und Anna Juditha seitdem jedoch grundlegend verändert habe. „Sobald sie alles hatten, kam sofort der Versuch, mich auszugrenzen und Diane auszugrenzen“, sagte der Bergsteiger in der Sendung „Frühstück bei mir“. Diane Messner ist seine dritte Ehefrau, sie sind seit 2021 verheiratet.