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Fotos vom Abschied aus der Redaktion von »Welt« und »Welt am Sonntag« auf Instagram, danach ein Wochenende in Como: Wer denkt, Ulf Poschardt wolle journalistisch kürzertreten, irrt. Vom 1. Juli an geht er jeden Morgen auf Sendung. Wo und wie erzählt er hier.
DIE ZEIT: Herr Poschardt, Sie hören als Herausgeber von Welt, WamS und Politico auf. Normalerweise geschieht so etwas aus Altersgründen – oder man wird gefeuert. Wie ist es bei Ihnen?
Ulf Poschardt: Ich bin privilegiert, weil ich mich selbst disruptieren darf. Macht kaputt, was euch kaputt macht, steht auf meinem letzten Buch. Und je älter ich werde, ich bin jetzt 59, umso attraktiver finde ich es, aus Routinen und Hierarchien auszubrechen. Ich saß in vielen Management- und Vorstandssitzungen und habe es geliebt. Aber das ist vorbei. Ich bleibe bei Axel Springer, bin aber – Vorsicht Wortwitz – komplett freigestellt.







