Schuttberg des eingestürzten Wohnhauses in Görlitz
Auch in der zweiten Nacht nach dem dramatischen Hauseinsturz im sächsischen Görlitz fehlt von drei Vermissten jede Spur. Bei der Suche nach zwei Frauen und einem Mann wurden bislang keine Lebenszeichen registriert – und die Zeit wird immer knapper: Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass Verschüttete bis zu 72 Stunden unter solchen Trümmern überleben könnten.
Nach einer dreistündigen Pause wurde die Suche am frühen Morgen wieder aufgenommen. Zuvor waren die Gasleitungen rund um das Gebäude vollständig geleert worden. In dieser Zeit war die Suche eingestellt worden. Eine Polizeisprecherin sagte, die Explosionsgefahr sei dadurch gesunken, was die Arbeiten weniger gefährlich mache.
Mitarbeiter der Stadtwerke Görlitz arbeiten vor dem eingestürzten Wohnhaus an einer Gasleitung
Außerdem kämen die Helfer besser von der Straßenseite an die Unglücksstelle heran. Trotz der geleerten Gasleitungen könne es jedoch noch Hohlräume mit Gas geben, berichtete die Polizeisprecherin. Zuvor hatten die Stadtwerke das Gas rund um die Unglücksstelle vorsorglich abgestellt.











