Der Krieg gegen den Iran macht sich für viele Amerikaner im Geldbeutel bemerkbar. Seit Beginn des Konflikts am 28. Februar haben Haushalte in den USA laut Berechnungen der Brown University rund 41,5 Milliarden (41.500.000.000) Dollar zusätzlich für Benzin und Diesel ausgegeben. Damit übersteigen allein die gestiegenen Spritkosten die vom Pentagon geschätzten direkten Kriegsausgaben von 29 Milliarden Dollar. Umgerechnet entspricht das einer Belastung von mehr als 300 Dollar pro Haushalt.
Seit Beginn des Krieges ist die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Ölhandelsrouten der Welt, weitgehend blockiert. Durch die Meerenge wird normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert. Durch die Blockade wurde das globale Ölangebot spürbar verknappt. Der Preis für Brent-Öl kletterte zeitweise auf über 110 Dollar pro Barrel – mehr als 50 Prozent höher als vor Kriegsbeginn.
Steigende Preise, sinkende Zustimmung
Die Folgen sind inzwischen weltweit im Alltag spürbar. Höhere Spritpreise verteuern auch den Transport von Waren, wodurch unter anderem Lebensmittel teurer werden. Gleichzeitig steigen wegen höherer Kerosinkosten die Preise für Flugtickets. In den USA legten die Verbraucherpreise im April so stark zu wie seit drei Jahren nicht mehr, auch die Großhandelspreise stiegen so stark wie zuletzt 2022.












