Stand: 19.05.2026 • 06:02 Uhr
Der neue ESA-Satellit SMILE ist in die Erdumlaufbahn gestartet: Dort soll er Polarlichter und das Magnetfeld beobachten und so die Vorhersage von Sonnenstürmen verbessern. Denn die können Technik und Infrastruktur gefährden.
Von Jan Kerckhoff, BR
Ende Januar waren in Deutschland, sogar im Süden, Polarlichter zu sehen - hervorgerufen von elektrisch geladenen Teilchen, die von der Sonne stammen. Was für Beobachter ein Spektakel ist, kann für Elektronik gefährlich werden: Die Teilchen des sogenannten Sonnenwinds können Funk und Satelliten stören, GPS-Signale verfälschen, Stromnetze und sogar Öl-Pipelines auf der Erde beschädigen.
1989 legte ein Sonnensturm in Kanada einen Transformator lahm, 2022 führte ein anderer Sonnensturm zum Absturz mehrerer Dutzend Starlink-Satelliten.











