Stand: 20.05.2026 • 05:14 Uhr

Ungarns Ministerpräsident Magyar ist auf seiner ersten Auslandsreise. Die Beziehungen zu Polen hatten sich unter seinem Vorgänger Orban verschlechtert. Für Magyar geht es darum, neues Vertrauen aufzubauen.

Es ist die erste Auslandsreise des neuen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar. Dass er sich für Polen entschied, wird in Warschau als wichtiges Zeichen gesehen: als Zeichen für einen Neuanfang in den bilateralen Beziehungen.

Am Dienstag hatte er bereits Krakau besucht. Vor seiner Ankunft verstärkte der neue Regierungschef diese Erwartungen noch. In einer Mitteilung zitierte er das in Polen populäre Sprichwort: "Pole und Ungar - zwei Brüder mit dem Säbel und mit dem Glas."

Der Besuch in Krakau habe vor allem symbolische Bedeutung gehabt, meinen Beobachter. Magyar habe an historische Verbindungen zwischen den beiden Ländern anknüpfen wollen. Heute sollen Treffen auf höchster politischer Ebene in Warschau folgen.