Google wird zunehmend zum Hardware-Lieferanten und Nvidia-Konkurrenten. Denn die New Yorker Investmentgesellschaft Blackstone investiert 5 Milliarden US-Dollar in neue Rechenzentren, die Googles KI-Beschleuniger statt die für diese Zwecke üblicherweise genutzten GPUs von AMD oder Nvidia verwenden. Für Endkunden hat Google auf der eigenen Entwicklerkonferenz zwei Designs kommender Smart Glasses präsentiert. Die gemeinsam mit Samsung und den Brillenherstellern Gentle Monster und Warby Parker entwickelten Brillen kommen im Herbst auf den Markt. Sie sollen als „Intelligent Eyewear“ statt als KI-Brillen vermarktet werden. Derweil starten Laptop-Hersteller eine Offensive gegen Apple und insbesondere das Einsteiger-Notebook MacBook Neo. Im Mittelpunkt steht Intels Mobilprozessor Wildcat Lake der Core-300-Serie. In China sind die ersten Laptops dieser Art mit Windows 11 bereits zu Preisen von umgerechnet unter 600 Euro zu bekommen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Der US-Investor Blackstone und Google haben ein Joint Venture für neue Rechenzentren gegründet, die auf Googles eigenen KI-Beschleunigern basieren werden. Dafür investiert Blackstone 5 Milliarden US-Dollar, während Google nicht nur die TPUs liefert, sondern auch einen eigenen Manager als Leiter der neuen Firma stellt. Das erste Rechenzentrum soll 2027 den Betrieb aufnehmen und dann 500 Megawatt Rechenkapazität bieten, wobei das neue Unternehmen dies mit der Zeit ausbauen will. Bislang werden Googles Tensor Processing Units (TPUs) überwiegend für die Google Cloud genutzt, wo Kunden KI-Rechenkapazität nutzen können. Das Joint Venture mit Blackstone ist Googles nächster Schritt zum Hardware-Lieferanten für KI-Rechenzentren: Google und US-Investor bauen gemeinsame Rechenzentren auf Basis von Google-TPUs.