Google-Managerin mit Smart-Glasses: Ernsthafte Konkurrenz für Metas Ray-Ban-Brillen?
Für Stammgäste war schon frühmorgens klar: Diese Keynote zur Google I/O wird anders als sonst. In früheren Jahren war man gut beraten, einen Pullover und eine Daunenjacke mitzubringen, weil das Shoreline Amphitheatre, in dem der Konzern seine Neuheiten präsentiert, vormittags im Schatten liegt. Doch an diesem Dienstag zeigte das Thermometer schon frühmorgens 19 °C an. Bei solchen T-Shirt-Temperaturen fiel es Google-Chef Sundar Pichai und seinen Kollegen sichtbar leicht, zu zeigen, wie sich das Internetunternehmen seine KI-Zukunft vorstellt.
Dass sogenannte Agenten dabei eine Rolle spielen würden, war schon zuvor klar. Dass sie derart dominant sein würden, nicht. Insgesamt 174-mal tauchen in Google Blogposts zur I/O die Begriffe Agent und agentisch auf. Künstliche Intelligenzen, die teils komplexe Aufgaben autark erledigen können, sind das generelle Oberthema der Konferenz.
Google I/O: Selfie mit dem Logo
Augen auf beim BrillenkaufDoch so spannend die neuen Agenten sind, als Highlight der Show wurden Brillen präsentiert. Natürlich weder Sonnen- noch Lesebrillen, sondern KI-Brillen, »Smart Eyewear«, wie Google sie nennt. Im Herbst will Google »Audio-Brillen« auf den Markt bringen, die im Grunde so funktionieren wie Metas Ray-Ban-Brillen. Sie haben also kein Display, werden ausschließlich per Stimme gesteuert und reagieren mit einer Stimme. Mit im Boot sind neben Samsung die Brillenhersteller Gentle Monster und Warby Parker.










