Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti sagte: „Neymar Júnior, Santos“, und vor der Bühne am Auditorium des Museo de Amanhã – einer dem Morgen der Menschheit und also der Wissenschaft gewidmeten Ausstellungshalle in Rio de Janeiro – brandete Beifall auf. Jubel. Menschen standen auf, um zu klatschen, wenn sie nicht ein Handy in der Hand hielten. Eine einsame Sambatrommel ertönte, und es waren gar nicht mal so wenige Gäste, die sich umarmten, lachten, schließlich in einen Chor einfielen, als seien sie auf einer Fußballtribüne: „Oé, oé, oé, Neymaaaaar, Neymaaaar.“ Denn der wird nun also doch in Nordamerika seine vierte Fußball-Weltmeisterschaft nach Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022 spielen.
Brasiliens Kader für die Fußball-WM: Neymar soll die Nation erlösen
Carlo Ancelotti beruft Neymar in sein WM-Aufgebot – und wird dafür gefeiert. Dabei gibt es Zweifel an der Rolle des 34-Jährigen.












