Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti sagte: „Neymar Júnior, Santos“, und vor der Bühne am Auditorium des Museo de Amanhã – einer dem Morgen der Menschheit und also der Wissenschaft gewidmeten Ausstellungshalle in Rio de Janeiro – brandete Beifall auf. Jubel. Menschen standen auf, um zu klatschen, wenn sie nicht ein Handy in der Hand hielten. Eine einsame Sambatrommel ertönte, und es waren gar nicht mal so wenige Gäste, die sich umarmten, lachten, schließlich in einen Chor einfielen, als seien sie auf einer Fußballtribüne: „Oé, oé, oé, Neymaaaaar, Neymaaaar!“ Denn der wird nun also doch in Nordamerika seine vierte Fußballweltmeisterschaft nach Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022 spielen.