PfadnavigationHomeGeldVerbraucherWELT-KaufberaterDas ist der beste Organizer für mehr Ordnung im KofferraumVon Lars GollyStand: 07:42 UhrLesedauer: 6 MinutenIm Kofferraum sammelt sich im Alltag schnell Unordnung an. Kofferraum-Organizer sollen dabei helfen, lose Gegenstände ordentlich zu verstauen. Wir haben verschiedene Modelle in einem Praxistest genauer untersucht.Trotz seines Namens landen im Kofferraum nicht nur Koffer und Reisetaschen, sondern überwiegend ganz andere Dinge: der Wocheneinkauf, Spielzeug, Trinkflaschen, Hundezubehör, Sportsachen oder loses Autozubehör. All das fliegt häufig ungeordnet umher und rutscht bei jeder Kurve durch den Wagen. Beim Öffnen der Heckklappe wartet deshalb nicht selten ein ziemliches Durcheinander. Genau hier kommen Kofferraum-Organizer ins Spiel. Sie sollen Struktur schaffen und Gegenstände sicher verstauen. Ob ihnen das wirklich gelingt, haben wir für Sie getestet. Was Sie vorab über Kofferraum-Organizer wissen solltenPlatzbedarf: Vor dem Kauf eines Kofferraum-Organizers sollten Sie den Gepäckraum Ihres Autos genau ausmessen. So sehen Sie schnell, ob das gewünschte Modell hineinpasst oder ob eine kleinere Variante sinnvoller wäre.Befestigung: Eine sichere Fixierung ist besonders wichtig. Viele Organizer verfügen über Gurte, Klettverschlüsse oder weitere Befestigungen, damit die Taschen während der Fahrt stabil an ihrem Platz bleiben.Ausstattung: Einige Organizer bieten zusätzliche Funktionen wie integrierte Kühltaschen oder Deckel. Das sorgt nicht nur für mehr Komfort, sondern schützt den Inhalt auch vor neugierigen Blicken.Testsieger: Der Zovhyya Kofferraum-Organizer ist unsere Nummer 1In unserem Test sichert sich der Zovhyya Kofferraum-Organizer mit der Note 1,4 den ersten Platz. Besonders überzeugend ist dabei das Gesamtkonzept. Die Tasche ist vollständig isoliert und kann deshalb nicht nur für Ordnung sorgen, sondern gleichzeitig auch als große Kühltasche genutzt werden. Einkäufe oder empfindliche Lebensmittel lassen sich dadurch zuverlässig gekühlt transportieren.Auch beim Stauraum hinterlässt das Modell einen starken Eindruck. Der Innenraum bietet viel Platz und kann flexibel genutzt werden. Wird der Organizer gerade nicht benötigt, lässt er sich einfach zusammenfalten und platzsparend verstauen.Zusätzlich punktet der Zovhyya mit einer robusten Verarbeitung. Das Material wirkt hochwertig, bleibt auch bei höherer Belastung stabil und behält zuverlässig seine Form.Insgesamt kombiniert der Organizer viel Stauraum mit praktischer Kühlfunktion und einer soliden Verarbeitung. Damit sichert sich das Modell verdient den Testsieg.Preistipp: Der günstige Uraqt Kofferraum-OrganizerDie Befestigung des Uraqt Kofferraum-Organizers erfordert zunächst etwas Geduld, da das Modell an der Rückbank montiert wird. Neben Klettverschlüssen sorgen zusätzliche Gurte an den Kopfstützen dafür, dass die Tasche sicher befestigt bleibt. Sobald alles montiert ist, zeigt der Organizer jedoch, wie praktisch er im Alltag ist. Die Montage an der Rückbank bringt außerdem auch Vorteile mit sich. Der Organizer nimmt keinen Platz auf dem Kofferraumboden weg und nutzt eine Fläche, die sonst oft leer bleibt. Je nach Größe des Kofferraums kann es allerdings etwas umständlich sein, auf alle neun Fächer zuzugreifen. Gerade in größeren Fahrzeugen muss man sich dafür teilweise weiter in den Gepäckraum lehnen. Wird er nicht gebraucht, kann er zusammengerollt und problemlos in der Seitentasche einer Autotür verstaut werden. Mit der Note 1,9 und einem sehr günstigen Preis sichert sich der Uraqt damit den Preis-Leistungs-Sieg.So testen wir die Kofferraum-Organizer Zunächst prüften wir die Benutzerfreundlichkeit der einzelnen Organizer. Dabei spielte unter anderem eine Rolle, wie einfach sich die Modelle ausklappen lassen. Zusätzlich schauten wir darauf, ob Tragegriffe oder Deckel vorhanden sind und wie unkompliziert sich die Taschen wieder verstauen lassen. Ebenfalls wichtig war die Frage, ob die Organizer flexibel genutzt werden können oder immer vollständig aufgeklappt sein müssen.Danach stand die Befestigung im Fahrzeug im Mittelpunkt. Wir untersuchten, welche Möglichkeiten zur Sicherung vorhanden sind und wie stabil die Modelle im Kofferraum sitzen. Dabei prüften wir unter anderem Gurte, Schnallen und Klettverschlüsse für den Fahrzeugboden oder die Rückseite der Rückbank.Im nächsten Schritt betrachteten wir die Ausstattung der Organizer genauer. Wie viele Fächer stehen zur Verfügung? Gibt es zusätzliche Kühltaschen oder sogar eine komplette Isolierung? Außerdem wurde geprüft, ob Reflektoren integriert sind.Zum Schluss folgte die Qualitätskontrolle. Dafür untersuchten wir Verarbeitung und Materialqualität genauer und setzten die Organizer zusätzlich einem Belastungstest aus. Dabei überprüften wir, wie stark die Taschen unter Gewicht nachgeben. Abschließend bewerteten wir noch, wie leicht sich die Organizer innen und außen reinigen lassen.Weitere Kofferraum-Organizer, die wir getestet habenAuch wenn alle getesteten Modelle denselben Zweck erfüllen, zeigen sich im Detail deutliche Unterschiede. So schnitten die übrigen Kofferraum-Organizer im Test ab.Der kompakte Kofferraum-Organizer von FortemDer Fortem Kofferraum-Organizer erhält im Test die Bewertung 1,5. Das Modell überzeugt als kompakter Allrounder mit geringem Gewicht und praktischen Abmessungen. Trotz seiner kompakten Bauweise bietet der Organizer ausreichend Platz für viele Alltagsgegenstände. Zusätzlich lässt er sich angenehm tragen und schnell aufbauen. Auch im Belastungstest zeigt sich die gute Verarbeitung. Die Tasche bleibt stabil und hängt nicht durch.Knodel Kofferraum-Organizer mit sicherer BefestigungAuch der Kofferraum-Organizer von Knodel erreicht die Note 1,5. Dank Klettverschluss lässt sich das Modell sicher am Kofferraumboden befestigen und bleibt während der Fahrt stabil an seinem Platz. Mit insgesamt 14 Fächern bietet der Organizer viel Stauraum für unterschiedlichste Gegenstände. Gleichzeitig bleibt er mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm angenehm handlich. Die kompakten Maße von 58 x 35,5 Zentimetern sorgen zusätzlich dafür, dass der Organizer nicht zu sperrig wirkt. Zusammengefaltet benötigt er kaum Platz. Ein integrierter Reflektorstreifen erhöht außerdem die Sichtbarkeit.Die robuste Kofferraumtasche von OasserDie Kofferraumtasche von Oasser wirkt zunächst eher schlicht, überrascht im Test jedoch mit einer stabilen Verarbeitung. Beim Aufbau ist etwas Fingerspitzengefühl nötig, da die Fachtrenner korrekt eingesetzt und befestigt werden müssen. Anschließend hinterlässt die Tasche jedoch einen soliden Eindruck. Die Griffe sind stabil verarbeitet und auch der Deckel wirkt robust. Insgesamt erreicht das Modell damit die Bewertung 1,9.Die Athlon-Tools Kofferraumtasche für kleine KofferräumeDie Kofferraumtasche von Athlon-Tools eignet sich besonders gut für kleinere Gepäckräume. Der Organizer besitzt zwei Fächer und verzichtet auf einen Deckel. Dafür punktet das Modell vor allem durch seine kompakte Bauweise und die einfache Verstaubarkeit. Auch die Verarbeitung überzeugt insgesamt mit einem soliden Eindruck. Im Test erhält der praktische Organizer deshalb die Note 2,1.Unser Fazit: Die Unterschiede liegen im DetailDer Test zeigt, dass alle geprüften Kofferraum-Organizer ihren Zweck zuverlässig erfüllen und deutlich mehr Ordnung in den Gepäckraum bringen. Überraschend ist dabei, dass keines der getesteten Modelle wirklich enttäuscht.Beim Kauf kommt es also vor allem darauf an, wie groß der eigene Kofferraum ist und wie viel Stauraum benötigt wird. Praktisch ist außerdem, dass sich die meisten Organizer nach der Nutzung platzsparend verstauen lassen und dadurch schnell wieder griffbereit sind, wenn sie gebraucht werden.Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch